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Begriff Definitionen
AfaMed AfaMed steht für Ausschuss für Arbeitsmedizin. Er wurde 2009 gegründet, um dem in § 9 der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge definierten Auftrag eine Form zu geben. Der Ausschuss für Arbeit…
AMR Arbeitsmedizinische Regeln (AMR) geben den Stand der Arbeitsmedizin und sonstige gesicherte arbeitsmedizinische Erkenntnisse wieder. AMRs werden vom Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed) erstellt ode…
Angebotsvorsorge Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen müssen ihren Beschäftigten die Angebotsvorsorge nachweislich und individuell anbieten. Die Teilnahme ist freiwillig und die ärztliche Bescheinigung nicht Voraussetzun…
Anlagen, stationäre elektrische Anlagen „Stationäre Anlagen sind solche, die mit ihrer Umgebung fest verbunden sind, z.B. Installationen in Gebäuden ….“
(siehe DGUV Vorschrift 3 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel)
 
Arbeitnehmerähnliche Personen Als arbeitnehmerähnliche Person wird in erster Linie eine Arbeitskraft bezeichnet, die zwar selbständiger Unternehmer, aber von einem Auftraggeber wirtschaftlich abhängig ist, wenn sie auch wegen feh…
Arbeits- und Gesundheitsschutz Der Arbeits- und Gesundheitsschutz soll Beschäftigte vor Gesundheitsschäden bei oder durch die Arbeit schützen. D. h., die Arbeitsbedingungen müssen so gestaltet sein, dass sie die Anforderungen an e…
Arbeitsbereich Ein Arbeitsbereich bezeichnet jene Flächen, auf denen Arbeiten mit vergleichbaren Arbeitsbedingungen verrichtet werden. Er setzt sich zusammen aus:den Arbeitsflächen (die Flächen, auf denen die eigen…
Arbeitsbereichsbezogene Gefährdungsbeurteilung Liegen gleiche Arbeitsbedingungen (gleichartige Tätigkeiten, vergleichbare Arbeitsmittel etc.) vor, können Sie eine arbeitsbereichsbezogene Gefährdungsbeurteilung durchführen. In solchen Fällen reich…
Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G37 Die Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G37 beinhaltet eine Untersuchung der Augen und des Körpers im Hinblick auf Bildschirmarbeit.
Diese Untersuchung ist eine Angebotsuntersuchung, an der d…
Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G42 Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind nach der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung immer dann anzubieten oder zu veranlassen, wenn durch die berufliche Tätigkeit ein gegenüber der Allge…
Arbeitsmittel Arbeitsmittel sind alle Gerätschaften und Materialien (Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Anlagen, Fahrzeuge, Betriebsmittel, Schutzausrüstungen, Einrichtungen und Möbel), die zur Verrichtung der Arbeit i…
Arbeitsorganisation Als Arbeitsorganisation bezeichnet man ein sinnvolles Zusammenwirken von Arbeitskräften, Arbeitsmitteln und Materialien. Weiterhin muss der zeitliche Ablauf zur wirkungsvollen Durchführung eines Arbe…
Arbeitsplatz Als Arbeitsplatz wird der Ort im Betrieb bezeichnet, an dem ein Beschäftigter seine Tätigkeit ausübt. In § 2 der Arbeitsstättenverordnung werden Arbeitsplätze als Bereiche bezeichnet, in denen sich B…
Arbeitsschutz Arbeitsschutz umfasst die Maßnahmen, Mittel und Methoden zum Schutz der Beschäftigten vor arbeitsbedingten Gefährdungen und zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit bei der Arbeit. Das Ziel des Arb…
Arbeitsschutzgesetz Das „Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit" vom August 1996 (ArbSchG) ist das deu…
Arbeitssicherheitsgesetz Das „Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ vom Dezember 1973 regelt die Pflichten der Arbeitgeber zur Bestellung von Betriebsärzten und Fachkrä…
Arbeitssystem Im Modul „Ergonomie in der Arztpraxis“ wird mit einem schematischen Arbeitssystem gearbeitet, das auf die für die ergonomische Gestaltung relevanten Elemente reduziert wurde. Unter Arbeitssystem wird…
Arbeitsumgebung Räumliche Bereiche unmittelbar außerhalb eines abgegrenzten betrachteten Arbeitssystems. Die Arbeitsumgebung wird bestimmt durch physikalische, chemische, biologische und soziale Faktoren, die auf da…
Arbeitszeitlicher Gesundheitsschutz Der arbeitszeitliche Gesundheitsschutzes enthält Regelungen zu den Schutzfristen im Mutterschutz, zur Dauer und Lage der Arbeitszeiten, zu Freistellung für Untersuchungen und Stillzeiten sowie zu Ver…
ArbMedVV Die Kurzform ArbMedVV steht für Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge. Seit Ende 2008 sind in dieser Verordnung sämtliche Regelungen rund um die Arbeitsmedizinische Vorsorge zusammengefasst. Z…
ArbZG Die Kurzform ArbZG steht für Arbeitszeitgesetz.
Bausteine "Gefahrstoffe" Die Bausteine zur Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe der BGW sind Arbeitshilfen, die auf umfassenden Kenntnissen sowohl der formalen Anforderungen als auch der betrieblichen Tätigkeiten und Ablä…
Begehung Als „Begehung“ wird ein Verfahren zur vorausschauenden Gefährdungsermittlung bezeichnet, bei dem Gefährdungen zunächst im Überblick ermittelt werden. Dabei werden Erkenntnisse für eventuell notwendig…
Belastung Unter Belastung versteht man von außen einwirkende Einflüsse auf den Menschen im Alltagsleben. Dazu gehört auch die Belastung durch die Arbeit (Arbeitsbelastung). Unter Arbeitsbelastung werden alle ä…
Beleuchtung Wichtig für eine ergonomisch optimierte Arbeitsumgebung ist eine optimale, blendfreie Beleuchtung. Empfohlen werden Beleuchtungsstärken zwischen 500 und 1000 Lux.
Beleuchtungsstärke Die Beleuchtungsstärke wird in Lux [lx] gemessen. Je höher die Anforderungen an das Auge sind und je schwieriger die Sehaufgabe ist, desto heller sollte es sein.
Beratung (Ergonomie) Für die ergonomische Optimierung eines Arbeitsplatzes kann Expertenrat notwendig sein, bspw. bei Neu- und Umbauten, hinsichtlich einzelner Aspekte wie Bodenbeschaffenheit, Geräuschpegel, Beleuchtung …
Berufsgenossenschaft Die Berufsgenossenschaften sind die Trägerinnen der gesetzlichen Unfallversicherung.
Zu ihren Aufgaben gehören:Die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheits…
Bestands- und Wartungsplan Der Bestands- und Wartungsplan ist ein Dokument, das dabei hilft, einen Überblick über die technischen Geräte und Anlagen im Unternehmen zu behalten. Hier werden Informationen zum Gerät sowie zu Prüf…
Betrieblicher Gesundheitsschutz Beim betrieblichen Arbeitsschutz geht es um die Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen. In diesem Zusammenhang spielt die Gefährdungsbeurteilung eine tragende Rolle. De…
Betriebsanweisung Betriebsanweisungen enthalten arbeitsplatzbezogene und tätigkeitsbezogene Anordnungen und Verhaltensregeln. Sie haben das Ziel, Unfälle und Gesundheitsgefahren im Umgang mit Maschinen und Anlagen, Ar…
Betriebsmittel, elektrische Betriebsmittel Elektrische Betriebsmittel „sind alle Gegenstände, die als Ganzes oder in einzelnen Teilen dem Anwenden elektrischer Energie (…) oder dem Übertragen, Verteilen und Verarbeiten von Informationen (…) d…
Betriebsmittel, ortsfeste elektrische Betriebsmittel „Ortsfeste elektrische Betriebsmittel sind fest angebrachte Betriebsmittel oder Betriebsmittel, die keine Tragevorrichtung haben und deren Masse so groß ist, dass sie nicht leicht bewegt werden könne…
Betriebsmittel, ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel „Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind solche, die während des Betriebes bewegt werden oder die leicht von einem Platz zum anderen gebracht werden können, während sie an den Versorgungsst…
Bewegliches Daumenauge (bei Scheren) Ein bewegliches Daumenauge bei einer Schere folgt der natürlichen Bewegung des Daumens. Damit lässt sich die Kraftanstrengung um 80 Prozent verringern.
BGR - Berufsgenossenschaftliche Regeln Die Berufsgenossenschaftlichen Regeln (BGR) für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind Zusammenstellungen bzw. Konkretisierungen von Inhalten z. B. aus:Staatlichen ArbeitsschutzvorschriftenTec…
BGV - Berufsgenossenschaftliche Vorschriften Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) sind die von den deutschen Berufsgenossenschaften erlassenen Unfallverhütungsvorschriften. Sie sind verbindliche Vorschriften für die Mitglieder der …
BGW Orga Check Der BGW Orga-Check ist ein Online-Tool zur Selbstbewertung des Abeitsschutzes im Unternehmen. Anhand von Fragestellungen wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, so dass ggf. Handlungsbedarfe für die…
Bildschirmarbeitsplatz Ein Bildschirmarbeitsplatz liegt dann vor, wenn Tätigkeiten am Bildschirm erfolgen. Die Bildschirmarbeitsverordnung definiert die Mindeststandards für Bildschirmarbeitsplätze.
 
Siehe auch: BGW…
Bildschirmarbeitsverordnung Die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) konkretisiert die allgemeinen Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes im Bereich der Bildschirmarbeit. Sie schließt alle Arten von Tätigkeiten mit Monito…
BioStoffV Die Kurzform BioStoffV steht für Biostoffverordnung.
Biostoffverordnung Die Biostoffverordnung (BioStoffV) ist eine Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen. Hierbei handelt es sich um eine konkretisierende Verordnu…
Blendschutz Blendschutzeinrichtungen sind ergonomisch relevant, um blend- und reflexblendfreies Arbeiten zu gewährleisten. Besonders wichtig ist dies für alle Tätigkeiten an Monitoren.

Es kann hilfreich s…
Blendung Blendung entsteht dadurch, dass die Lichtintensität die Anpassungsmöglichkeiten des Auges überfordert und dadurch das Sehen für eine gewisse Zeit eingeschränkt ist.
Eine Blendung kann direkt von d…
BMFSFJ Die Kurzform BMFSFJ steht für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
bsafb Bsafb steht für Berufsverband selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberufliche Betriebsmediziner. Der Verband verfolgt das Ziel, die Position selbstständiger Betriebsärzte und Betriebsärztinnen zu…
CMR-Stoffe CMR-Stoffe sind als krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend eingestuft. CMR steht für „cancerogen“, „mutagen“ und „reprotoxic“.
Eine Liste dieser Stoffe ist über das Institut…
Datenschutz Datenschutz bezeichnet den Schutz des Einzelnen vor dem Missbrauch personenbezogener Daten. Die Grundidee ist dabei, dass der Einzelne die Möglichkeit haben soll, selbst zu bestimmen, wer bei welcher…
dB(A) Dezibel (dB(A)) ist die Maßeinheit für den Schallpegel. Die Messgeräte sind so eingestellt, dass sie die Eigenschaften des menschlichen Gehörs nachahmen.

0 dB(A) entsprechen der menschlichen H…
Dokumentation / Gefährdungsbeurteilung Die Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung bietet Ihnen im Fall eines Gesundheitsschadens den Nachweis, dass Sie Ihrer Pflicht als Arbeitgeber nachgekommen sind. Sie muss folgende Angaben enthalt…
Dokumentation / Unterweisung Nach der DGUV Vorschrift 1 ist die Dokumentation der Unterweisung vorgeschrieben. Mit ihrer Unterschrift bestätigen die Beschäftigten, dass sie an der Unterweisung teilgenommen und die Inhalte versta…
Dosimeter Dosimeter messen die Menge an radioaktiven Strahlen, die ein Mensch aufgenommen hat. Sie ermöglichen Personen, die beruflich häufig einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt sind, die Kontrolle der Ma…
DruckluftV Die Kurzform DruckluftV steht für Druckluftverordnung.
Durchstichsicher (Abwurf-/Sammelbehälter) Zur Vermeidung von Stich-/Schnittverletzungen durch spitze oder scharfe Instrumente müssen u. a. durchstich- und bruchfeste Abfallbehälter verwendet werden, die den Abfall sicher verschließen.
Eignungsuntersuchung / Eignungsbeurteilung Bei Eignungsuntersuchungen bzw. Eignungsbeurteilung geht es um die Beurteilung, ob ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin die Anforderungen einer bestimmten Tätigkeit aus medizinischer Sicht bewälti…
Elektrofachkraft Nur Elektrofachkräfte dürfen elektrische Anlagen errichten, ändern, erweitern und Störungen beheben. Auch Prüfungen von elektrischen Geräten und Anlagen dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften d…
Ergonomie Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit, Werk) und nomos (Gesetz, Regel) zusammen. Es bedeute…
Ergonomisch Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung soll Beschäftigte vor Gesundheitsschäden schützen, auch bzw. gerade bei langfristiger Ausübung ihrer Tätigkeiten. Im Vordergrund der ergonomischen Gestaltung s…
Fachberatung (Ergonomie) Für die ergonomische Optimierung eines Arbeitsplatzes kann Expertenrat notwendig sein, bspw. bei Neu- und Umbauten, hinsichtlich einzelner Aspekte wie Bodenbeschaffenheit, Geräuschpegel, Beleuchtung …
Fallpauschale Mit Fallpauschale wird die Vergütung und Abrechnung komplexer medizinischer Leistungen bezeichnet. Es handelt sich um eine Vergütungsform mittels Fixbeträgen.
Farbwiedergabe siehe auch Lichtfarbe
Feuchtarbeit Als Feuchtarbeit werden jene Tätigkeiten bezeichnet, bei denen die Beschäftigten einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit Arbeiten im feuchten Milieu ausführen oder flüssigkeitsdichte Handschuhe trag…
Feuchtarbeitsplatz Ein Feuchtarbeitsplatz liegt vor, wennBeschäftigte mehr als 2 Stunden im feuchten Milieu tätig ist, flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe mehr als 2 Stunden getragen werden oder Tätigkeiten ein häufige…
Formaldehyd Formaldehyd ist auch heute noch ein weit verbreiteter Arbeitsstoff im Gesundheitsdienst, auf dessen Einsatz man in der Desinfektion, Sterilisation und der Konservierung wegen seiner hervorragenden Ei…
Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung Bei der Fortschreibung einer Gefährdungsbeurteilung konzentriert man sich auf mögliche neue Gefährdungen, die aufgetreten sind bzw. auftreten können. Eine vollständige Wiederholung der Gefährdungsbeu…
Fürsorgepflicht In Deutschland ergibt sich die Fürsorgepflicht aus §§ 617 bis 619 BGB als Nebenpflicht aus dem Arbeitsverhältnis, die aus weiteren Gesetzen ergänzt wird (z. B. Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für de…
G 42 siehe: Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G42
Gefährdung Eine Gefährdung bedeutet die Möglichkeit, dass eine Person räumlich und/oder zeitlich mit einer Gefahrenquelle zusammentreffen kann. Das Wirksamwerden der Gefahr führt zu einem Schaden, z. B. zu eine…
Gefährdungsbeurteilung Als Gefährdungsbeurteilung wird ein Prozess bezeichnet, der die Ermittlung und Beurteilung von Gefährdungen, die Festlegung von Schutzmaßnahmen und die Überprüfung der Maßnahmenwirksamkeit umfasst.
Gefährdungsermittlung Hierbei werden alle Gefährdungen, die in einem Arbeitsbereich auftreten können, ermittelt. Gefährdungen werden z. B. durch chemische, biologische, mechanische und psychologische Einwirkungen ausgelös…
Gefahrensymbole Die Gefahrensymbole sind Piktogramme, die gefährliche Stoffe und Mischungen kennzeichnen. Zur Zeit noch meist orangefarbene Quadrate mit schwarzen Symbolen. Seit 2010 müssen die neuen Piktogramme (ro…
Gefahrstoffe Gefahrstoffe sind Stoffe und Produkte, die eine oder mehrere gefährliche Eigenschaften aufweisen. Sie sind zum Beispiel giftig, reizend, ätzend, krebserzeugend, leichtentzündlich oder umweltgefährlic…
Gefahrstoffe, Formen von Gefahrstoffen Gefahrstoffe kommen in unterschiedlichen Erscheinungsformen vor.
Es gibt:
- Feststoffe,
- Flüssigkeiten,
- Gase und Dämpfe,
- Aerosole, Rauche und Stäube
Gefahrstoffe, gefährliche Eigenschaften Zu den gefährlichen Eigenschaften von Gefahrstoffen zählen:
• Physikalische Gefahren, z.B. brandfördernd, entzündbar, explosiv
• Gesundheitsgefahren, z.B. sensibilisierend, reizend, akut toxisc…
Gefahrstoffe, Handlungsempfehlungen Für einige Tätigkeiten mit Gefahrstoffen gibt es stoff- oder tätigkeitsbezogene Technische Regeln wie die TRGS 525 „Gefahrstoffe in Einrichtungen der medizinischen Versorgung“, die Hinweise zu Gefähr…
Gefahrstoffe, Kennzeichnung von Gefahrstoffen Die auffälligste Kennzeichnung sind Gefahrenpiktogramme. Eine Übersicht über Gefahrenpiktogramme und Signalwörter finden Sie in einer Übersicht der baua.

Weitere Informationen finden Sie auf d…
Gefahrstoffe, Kriterien für eine geringe Gefährdung Kriterien für eine geringe Gefährdung sind:
• Es werden nur geringe Mengen verwendet (Milliliter oder wenige Gramm).
• Die Tätigkeit ist von kurzer Dauer, zum Beispiel 10-15 Minuten am Tag.

Gefahrstoffrecht Das Gefahrstoffrecht ist ein staatliches Recht, das auf EG-Richtlinien (v.a. 67/548/EWG und 98/24/EG) beruht.
 
Das Chemikalien- und das Arbeitsschutzgesetz beschreiben Ziele und Grundsätze bei…
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) Die Gefahrstoffverordnung konkretisiert die Vorgaben des Arbeitsschutz- und des Chemikaliengesetzes. Ziel ist der Schutz von Mensch und Umwelt vor stoffbedingten Schädigungen.
Sie enthält Regelung…
Gefahrstoffverzeichnis Das Gefahrstoffverzeichnis gibt einen Überblick über die im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe und muss auf die zugehörigen Sicherheitsdatenblätter verweisen. Dazu gehören auch nicht kennzeichnungspfli…
Geräuschpegel/Lärm Arbeitsmittel, Umgebung und verschiedene Tätigkeiten können Lärm verursachen. Es wird empfohlen, einen Pegel von 55dB(A) nicht zu überschreiten.
Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit ve…
Gestaltungsfelder Ergonomische Gestaltungsfelder an einem Arbeitsplatz sind die Arbeitsmittel, die Arbeitsorganisation, der Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung, die an die physischen und psychischen Anforderungen des…
Gestis Gefahrstoffinformationssystem der DGUV
Gesundheit Die Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen…
Gesundheitsgefährdung Eine Gesundheitsgefährdung bezeichnet eine Situation, bei der Beschäftigte über (mehr oder weniger lange) Zeiträume hinweg mit krankheitsbewirkenden Faktoren (z. B. Krankheitserreger, Gefahrstoffe et…
Gesundheitsschutz Siehe: Arbeits- und Gesundheitsschutz
GHS-/CLP-Verordnung GHS steht für global harmonisiertes System zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.
CLP ist die englische Bezeichnung und steht für Classification, Labelling and Pac…
Glutaraldehyd Glutaraldehyd wird zur Desinfektion von medizinischen und dentalen Geräten verwendet und ist teilweise Zusatz in Reinigungsmitteln. Da der Stoff giftig ist, verursacht er Augen-, Nasen-, Hals- sowie …
GOÄ Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) regelt die Vergütung und Abrechnung von Arztleistungen, die nicht durch die Sozialversicherung abgedeckt sind. Sie enthält ein Gebührenverzeichnis für ärztliche Le…
Gruppenmerkblätter Die Gruppenmerkblatter übernehmen die Funktion der Sicherheitsdatenblätter und stellen eine Vorinformation zu den möglichen Gefährdungen und notwendigen Schutzmaßnahmen bei gewerblichem Umgang mit Fr…
H-Sätze Nach CLP-Verordnung ist die neue Bezeichnung für R-Sätze (Risikosätze) H-Sätze. H steht für hierbei für Hazard, was aus dem Englischen übersetzt bedeutet: Risiko/Gefahr.
 
Siehe auch: R-Sätze
Handschuhplan In einem Handschuhplan wird festgehalten, welche Handschuhe bei welcher Tätigkeit getragen werden sollten.
Da Latexhandschuhe Proteine enthalten, die Allergien auslösen könne, sollten sie ausschli…
Hautdesinfektion Die Hautdesinfektion findet vor Beginn und/oder nach Beendigung bestimmter Tätigkeiten statt. Die geeigneten Mittel werden im Hautschutz- und Händehygieneplan angegeben und sollten in allen betroffen…
Hautpflege Die Hautpflege findet nach Beendigung der Tätigkeit und der Hautreinigung statt. Die geeigneten Mittel werden im Hautschutz- und Händehygieneplan angegeben und sollten in allen betroffenen Bereichen …
Hautpflegemittel Im Berufsalltag sind die Hände häufig Feuchtigkeit und/oder aggressiven Chemikalien ausgesetzt. Für die Pflege zwischendurch eignet sich eine schnell einziehende Creme oder Lotion.
Für die Regener…
Hautreinigung Die Hautreinigung wird während und nach der Tätigkeit entsprechend der Belastung mit dem geeigneten Mittel durchgeführt. Sie gewährleistet eine Entfernung belastender Elemente (Krankheitserreger, Gef…
Hautschutz Um die Haut vor Feuchtigkeit, kosmetischen Produkten und Gefahrstoffen zu schützen, sind bei entsprechenden Tätigkeiten Handschuhe zu tragen.
 
Besprechen Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mit…
Hautschutz- und Händehygieneplan Der Plan fördert den Hautschutz und zeigt an, wann die Haut mit welchen Mitteln geschützt, gereinigt und gepflegt werden soll. Hautschutz- und Händehygienepläne hängen aus und sind zu befolgen. Auf B…
Hautschutzmittel Hautschutzcremes werden vor hautbelastenden Tätigkeiten eingesetzt. Sie unterstützen die Barrierefunktion der Haut. Hautschutzcremes mit speziellen Wirkstoffen gegen das Schwitzen unter Handschuhen u…
Hazard-Statements (Gefahrstoffe) In den Gefahrenhinweisen wird die Gefährlichkeit des Stoffes genauer beschrieben. Sie sind mit dem Buchstaben „H“ – aus dem Englischen für „hazard-statements“ – gekennzeichnet.
intramuskulär Intramuskulär heißt übersetzt „in einen Muskel“ und meint die Verabreichung einer Spritze in den Muskel.
intravenös Intravenös bezeichnet die Injektion eines Medikaments in die Vene eines Menschen oder Tieres.
Leuchtmittel Leuchtmittel dienen als Lichtquelle und werden in Leuchten eingesetzt. Sie erzeugen durch die Umwandlung von Energie Licht (z. B. Glühlampe, Leuchtdiode).
Lichtfarbe Die Lichtfarbe einer Leuchte ergibt sich aus ihrer spektralen Zusammensetzung. Die Lichtfarbe des Tageslichtes wird als weiß bezeichnet und enthält alle Wellenlängen im sichtbaren Bereich.
Wie gen…
Lux Lux ist eine Einheit für die Bezeichnung der Beleuchtungsstärke. Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit verfügen über entsprechende Messgeräte.
Maßnahme siehe Schutzmaßnahme
Medien für Unterweisungen Als Medien für Unterweisungen eignen sich besonders: Informationsmaterial, Film/interaktive Medien, Präsentation, Flipchart, Pinnwand und/oder Modelle/Anschauungsmaterial.
Medizinprodukte Als Medizinprodukte gelten alle Apparate, Instrumente, Vorrichtungen, aber auch Software und Stoffe, die für die Diagnose, Therapie oder Prävention von Krankheiten beim Menschen vorgesehen und keine …
Medizinprodukte, aktiv Als aktive Medizinprodukte werden alle Medizinprodukte bezeichnet, die für ihre Funktion Energie benötigen. Dazu gehören insbesondere Geräte, die mit elektrischem Strom angetrieben werden. Auch pneum…
Medizinprodukte, nicht-aktiv Nicht-aktive Medizinprodukte verfügen entweder über gar keinen Antrieb oder werden nur durch menschliche Körperkraft oder Gravitation (Schwerkraft) angetrieben.
Mehrarbeit Im Mutterschutz ist Mehrarbeit die Zeit, die über 8,5 Stunden pro Tag oder über 90 Stunden pro Doppelwoche hinausgeht
 
Quelle: § 4 Mutterschutzgesetz
Methoden für Unterweisungen Methoden für Unterweisungen sind Vortrag, Diskussion, Gruppen-/Partnerarbeit, Praktische Übung.
Millisievert In Sievert (bzw. Millisiervert wird in der Biologie und in der Medizin die Belastung errechnet, der ein Körper durch radioaktive Strahlung ausgesetzt ist. Die Abkürzung für diese Einheit ist Sv (Siev…
Mischarbeitsplatz An Mischarbeitsplätzen werden Friseurchemikalien gemischt und umgefüllt. Daher ist ein eigener Arbeitsplatz einzurichten. Die Arbeitsplatte sollte aus flüssigkeitsdichtem, abwaschbarem Material beste…
Mitarbeiterbeteiligung Mitarbeiterbeteiligung bezeichnet ein über die traditionelle Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinausgehendes Verhältnis auf partnerschaftlicher Grundlage.
Für den Arbeitsschutz beso…
Motivation Unter Motivation wird die Bereitschaft verstanden, in einer konkreten Situation eine bestimmte Handlung mit einer bestimmten Intensität bzw. Dauerhaftigkeit auszuführen. Nach ihrer Quelle werden zwei…
Nachtarbeit Nachtarbeit im Sinne des Mutterschutzgesetzes ist die Beschäftigung zwischen 20 und 6 Uhr. In § 5 Mutterschutzgesetzt ist das Verbot der Nachtarbeit für schwangere Frauen verankert.
 
Quelle: §…
Nachweis über Schulung/Unterweisung/Einweisung In dem Formblatt "Nachweis über Schulung/Unterweisung/Einweisung" wird festgehalten, wann wer zu welchem Thema unterwiesen wurde. Er dient der Dokumentation der Erfüllung der Unternehmerpflichten.
Normierte Schutzziele Bei den so genannten normierten Schutzzielen ist der (sichere, risikofreie) Soll-Zustand bereits in Gesetzen, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften oder technischen Regeln konkretisiert. So gibt…
Notfallvorsorge Zur Notfallvorsorge muss ein Verbandkasten nach DIN 13157, Typ C und in jedem Stockwerk ein Handfeuerlöscher vorhanden sein. Die Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre überprüft und mit einer Prüfplaket…
Orga-Check Der BGW Orga-Check ist ein Online-Tool zur Selbstbewertung des Abeitsschutzes im Unternehmen. Anhand von Fragestellungen wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, so dass ggf. Handlungsbedarfe für die…
Organisatorische Maßnahmen Siehe: Schutzmaßnahme
P-Sätze Nach CLP-Verordnung ist die neue Bezeichnung für S-Sätze (Sicherheitssätze) P-Sätze. P steht für Precautionary.
 
Siehe auch: S-Sätze
Personen-/Verhaltensbezogene Maßnahmen Siehe: Schutzmaßnahme
Personenbezogene Gefährdungsbeurteilung Eine personenbezogene Gefährdungsbeurteilung muss für Jugendliche und Schwangere durchgeführt werden.
Sie kann auch für andere Personen eingesetzt werden, bspw. für chronisch kranke Mitarbeiter.
Persönliche Schutzausrüstung Die Persönliche Schutzausrüstung (kurz: PSA) ist die am Körper getragene Ausrüstung zum Schutz vor direkter Gefährdung.
Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören zum Beispiel:
• Schutzkleidung…
Pflichtenübertragung Übertragung von Unternehmerpflichten ArbSchG §13, BGV A1 §13, BGI 508.
Der Unternehmer kann zuverlässige und fachkundige Person beauftragen, ihm obliegende Aufgaben in eigener Verantwortung wahrzu…
Pflichtvorsorge Die Pflichtvorsorge wird von der Arbeitgeberin oder vom Arbeitgeber veranlasst und ist Voraussetzung für die Ausübung der Tätigkeit. Sie muss vor Aufnahme der Tätigkeit und auch danach meist in regel…
Planungshilfe für Unterweisungen Ein Instrument zur Planung von Unterweisungen.
Precautionary-Statements (Gefahrstoffe) Die Sicherheitshinweise geben Hinweise zum sicheren Umgang mit dem Produkt. Sie sind mit dem Buchstaben „P“ – aus dem Englischen für „precautionary-statements“ - gekennzeichnet.
Prüfung elektrischer Geräte und Anlagen „Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werdenvor der ersten Inbetriebnahme und nach einer Änderung oder Insta…
R-Sätze R steht für „Risiko“. R-Sätze weisen auf die besonderen Gefahren hin, die von Gefahrstoffen oder deren Zubereitungen ausgehen können. R-Sätze bestehen aus einer oder mehreren Zahlen und dem zugehörig…
Raumklima Bei sitzender und körperlich geringfügiger Tätigkeit wird eine Raumtemperatur von 20° bis 22°C empfohlen.
Im Sommer sollte eine Temperatur von 26°C nicht längerfristig überschritten werden.
Raumlüftung Arbeitsräume sollten zu allen Jahreszeiten ausreichend belüftet werden. Pro Mitarbeiter wird eine Frischluftzufuhr von 100 m3 pro Stunde benötigt. Dies kann erreicht werden durch:AbluftventilatorenRa…
REACH-Verordnung Die REACH-Verordnung richtet sich vor allem an Hersteller, Inverkehrbringer und gewerbliche Anwender.
Sie zielt unter anderem darauf, den Informationsaustausch entlang der gesamten Liefer- und Nut…
Reinigungs- und Desinfektionsplan In einem Reinigungs- und Desinfektionsplan werden die eingesetzten Reinigungs- und Desinfektionsmittel mit ihrenAnwendungskonzentrationenAnwendungszweckenEinwirkzeiten undZuständigkeiten aufgelistet.
Risiko Als Risiko wird die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Gesundheitsschadens und dessen potenzielle Schwere bezeichnet.
Es wird zwischen geringem, mittlerem und hohem Risiko unterschieden:Geringes R…
Rutschgefahr (bei Bodenbelägen) Um die unterschiedlichen Rutschgefahren von Bodenbelägen zu bestimmen, gibt es Bewertungsgruppen für Fußböden. Bodenbeläge mit der Bewertungsgruppe R9 genügen den geringsten und mit Bewertungsgruppe …
Rutschhemmung Je größer die Rutschgefahr ist, desto höher muss die Rutschhemmung (R) des Bodenbelags sein. Die Rutschhemmung wird in Bewertungsgruppen angegeben.
S-Sätze Der Buchstabe S steht für „Sicherheit“. S-Sätze beschreiben die Sicherheitsratschläge für Gefahrstoffe. Sie geben praktische Hinweise zur Vermeidung von Gefahren beim Umgang mit Gefahrstoffen und der…
Schritte Je nach Beruf und Lebenssituation ist die Anzahl der Schritte, die pro Tag zurückgelegt werden, sehr unterschiedlich. Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) empfiehlt täglic…
Schutzmaßnahme Schutzmaßnahmen dienen der Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten. Sie werden unterschieden in:Technische Schutzmaßnahmen (Reduzierung bestehender Gefährdungen mittels techn…
Schutzziel Indem Schutzziele definiert werden, wird ein Soll-Zustand für die Sicherheit im Betrieb festgelegt. Durch den Vergleich zwischen festgelegtem Soll-Zustand und ermitteltem Ist-Zustand können etwaige D…
Semi-ergonomischer Griff (bei Scheren) Leicht versetzte Scherenaugen unterstützen eine gelenk- und muskelschonende Bewegung beim Schneiden.
Sichere Instrumente Als Sichere Instrumente werden medizinische Einmalartikel für perkutane Eingriffe (Kanülen, Spritzen, Lanzetten) bezeichnet, die mit einem Sicherheitsmechanismus versehen sind, um ein ungewolltes Ste…
Sicherheitsdatenblatt Ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) enthält – ähnlich dem Beipackzettel eines Medikamentes – kurz und übersichtlich die wichtigsten Informationen über ein Produkt, bspw. einen Gefahrstoff. Es bietet eine…
subkutan Subkutan steht für „unter die Haut“ und bezeichnet eine Injektion unter die Haut.
T-O-P Regel Die T-O-P-Regel verdeutlicht die hierarchische Anordnung technischer, organisatorischer und personen- und verhaltensbezogener Schutzmaßnahmen:Zuerst wird mittels technischer Maßnahmen die bestehende …
Tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung Bei der tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung stehen jene Gefährdungen im Fokus, die bei den verschiedenen Tätigkeiten auftreten können.
Technische Maßnahmen Siehe: Schutzmaßnahme
Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) Die technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstiger gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrsto…
Umlageverfahren U2 Das Umlageverfahren U2 oder die sog. Mutterschaftsumlage ist eine Pflichtabgabe für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie gleicht unabhängig von der Betriebsgröße die finanziellen Belastungen von S…
Untersuchungen nach anderen Rechtsgrundlagen Bei Untersuchungen aufgrund anderer Rechtsgrundlagen geht es um die Beurteilung aus medizinischer Sicht, ob eine Tätigkeit für einen Beschäftigten unbedenklich ist. Die Teilnahme an der Untersuchung …
Unterweisung Unterweisung bedeutet
- informieren
- fördern
- motivieren
- gemeinsam ausprobieren
- üben
"Mit der Unterweisung gibt der Unternehmer den Versicherten konkrete auf den Arbeitsplatz …
Unterweisungsarten - Erstmalige Unterweisung (Erstunterweisung) - bspw. bei neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
- Situationsabhängige Unterweisung aus besonderem Anlass - bspw. bei arbeitsbedingten Erkrankungen …
Unterweisungsplan Auf dem Unterweisungsplan werden die Unterweisungsthemen, die Namen der Beschäftigen und das vorgesehene Unterweisungsdatum eingetragen.
Unterweisungsthemen Unterweisungsthemen ergeben sich in erster Linie aus der Gefährdungsbeurteilung. Aber auch Informationen und Bedürfnisse der Beschäftigten können Anregungen für Unterweisungsthemen sein. Hinweise zu …
vdbw Vdbw steht für Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte. Der Verband vertritt seit 1949 die Interessen deutscher Arbeitsmediziner und ist der größte europäische Berufsverband. Sein Ziel ist die För…
Verbandbuch Im Verbandbuch werden alle Fälle registriert, bei denen im Betrieb Erste-Hilfe geleistet wurde. Es werden demnach betriebsinterne und in Schriftform auch kleine Unfälle verzeichnet, die keine Arbeits…
Verhalten Zum „Verhalten“ bzgl. ergonomischer Optimierung gehören:Körperhaltungen (Sitz-, Stehhaltung, Bewegungsabläufe bei Behandlungen usw.)Arbeitsorganisation undPausengestaltung (abhängig von den primären …
Verhaltensergonomie Die so genannte Verhaltensergonomie betrachtet den Menschen und sein Verhalten im Arbeitssystem. Dazu gehören neben den Körperhaltungen z. B. auch Arbeitsorganisation und Pausengestaltung.
Verhältnisergonomie Die so genannte Verhältnisergonomie bezieht sich auf die Umgebungsbedingungen in einem Arbeitssystem, d. h. aufArbeitsumgebungArbeitsplatzArbeitsmittel
Verkehrswege „Verkehrswege" sind alle Bereiche eines Arbeitssystems, die für den innerbetrieblichen Verkehr bestimmt sind. Dies sind insbesondere Flure und Gänge, aber auch Treppen und (Durchgangs-)Räume.
 
Vorsorgebescheinigung Mit der Vorsorgekartei organisiert und dokumentiert der Betriebsarzt bzw. die Betriebsärztin, welche arbeitsmedizinischen Vorsorgen durchgeführt wurden. Sie enthält neben den Angaben zum Beschäftigte…
Vorsorgekartei Mit der Vorsorgekartei organisiert und dokumentiert der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin, welche Arbeitsmedizinischen Vorsorgen durchgeführt wurden. Sie enthält neben den Angaben zum untersuchten B…
Wege „Wege" sind jene Laufstrecken, die im Verlauf eines Arbeitstages zurückgelegt werden müssen. Das kann für die verschiedenen Beschäftigten sehr unterschiedlich ausfallen.
 
„Verkehrswege" sind a…
WfbM Die Abkürzung WfbM steht für Werkstatt für Menschen mit Behinderung und beschreibt eine Einrichtung zur Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben.
Wirksamkeitsüberprüfung Bei der Überprüfung der Wirksamkeit geht es darum, sich zu vergewissern, ob die festgelegten Schutzmaßnahmen wie geplant durchgeführt wurden und ob die definierten Schutzziele tatsächlich erreicht wu…
Wunschvorsorge Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter hat das Recht, sich auf Wunsch arbeitsmedizinisch beraten zu lassen, es sei denn, auf Grund der Gefährdungsbeurteilung und der getroffenen Schutzmaßnahmen ist ni…
ZFA Die Kurzform ZFA steht für Zahnmedizinische Fachangestellte.
Zoonose Zoonosen sind Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Beispiele sind Tollwut, Borreliose, Maleria u.ä.
Zytostatika Zytostatika sind Stoffe, die Körperzellen vernichten oder diese an der Ausbreitung hindern. Sie werden zur Behandlung von Krebs eingesetzt.
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